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Basenfasten erlaubte Lebensmittel

Jeder, der sich für eine Basenkur entscheidet, sollte sich zuvor mit den beim Basenfasten erlaubten Lebensmitteln und ihrer Zubereitung befassen. Das gilt insbesondere, wenn das Basenfasten in Eigenregie durchgeführt wird. Aber auch bei einer Fastenkur, die beispielsweise während des Urlaubs in einem Gesundheitshotel realisiert werden soll, ist es wichtig zu wissen, auf was es ankommt. Was also macht das Basenfasten aus?

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Von basischen, neutralen und sauren Lebensmitteln

Das Basenfasten geht von der Annahme aus, dass es Lebensmittel gibt, die im Organismus eher sauer, eher basisch oder eher neutral wirken. Gewinnen die sauer wirkenden Lebensmittel die Oberhand, wirkt sich das negativ auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Der Stoffwechsel gerät aus dem Takt und viele Vorgänge im Körper können nicht mehr optimal ablaufen. Der pH-Wert im Blut sollte bei gleichmäßig 7,4 liegen. Um das zu erreichen, ist eine entsprechende Ernährung nötig, die dem Körper genau so viele Basen zur Verfügung stellt, wie er zur Neutralisierung der Säuren braucht.

Die Einteilung der Nahrungsmittel in Säurebildner und Basenbildner erfolgt, indem das im Körper anfallende Stoffwechselendprodukt betrachtet wird. So konnte festgestellt werden, dass Kohlenhydrate und Eiweiße eher sauer verstoffwechselt werden, Gemüse- und Obst aber eher basisch. Manche Lebensmittel fallen weder in die eine noch in die andere Kategorie, sie gelten als neutral.

Ernährungspioniere wie Franz Xaver Mayr, Maximilian Bircher-Benner und vor allem der schwedische Ernährungsforscher Ragnar Berg stellten fest, dass ein übersäuerter Organismus anfällig für zahlreiche Zivilisationskrankheiten ist und ein geschwächtes Immunsystem aufweist. Ziel ist deshalb, sich möglichst im Verhältnis 80:20 – also 80 % basische und 20 % saure Lebensmittel – zu ernähren. Dann ist der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht.

Das Basenfasten: welche Lebensmittel sind erlaubt?

Der Ernährungsplan beim Basenfasten sieht vor, dass möglichst 100 % basische Nahrungsmittel gegessen werden. Das ist also noch mehr, als während der basischen Dauerernährung vorgesehen ist. Für den Ernährungsalltag ist das untauglich, aber die Basenkur kann das über einen begrenzten Zeitraum gut gewährleisten. Was also darf auf dem Speiseplan stehen?

Als Basenbildner gelten alle Früchte und die allermeisten Gemüsesorten. Hier darf uneingeschränkt zugegriffen werden. Hinzu kommen verschiedene Nüsse und Kerne (z. B. Haselnüsse, Mandeln, Kürbis- und Sonnenblumenkerne). Als basisch gelten auch Eigelb, Frisch- und Buttermilch, Molke und Sojadrink. Bei den Getreideprodukten ist alles aus Sojamehl und Buchweizen erlaubt. Kräutertee, Mineralwasser ohne Kohlensäure und Schwarztee, der lange gezogen hat, werden ebenfalls als basisch eingestuft.

Die neutralen Lebensmittel bereiten dem Stoffwechsel keine Probleme, sie wirken nicht säurebildend, aber auch nicht basisch. Diese Lebensmittel sind zusätzlich zu den basischen erlaubt und erweitern die Palette der beim Basenfasten erlaubten Nahrungsmittel. Als neutral gelten verschiedene Gemüsesorten, z. B. Champignons, Tomaten oder grüne Erbsen. Außerdem Walnüsse und Cashewkerne, Kefir, frische Sahne, Vollei und Süßrahmbutter. Bei den Getreidesorten sorgen sämtliche Vollkornprodukte, Amaranth, Hirse, Grünkern und Weizenkeime für neutrale Abwechslung.

Beim Basenfasten nicht erlaubt sind die Säurebildner. Dazu zählen vor allem Fleisch und Fisch. Die reine Basenernährung ist also eine vegetarische. Als sauer gelten auch Produkte aus Weißmehl und Getreide wie Hafer und Gerste. Wenige Gemüse und Samen gelten ebenfalls als sauer, außerdem Käse, H-Milch-Produkte, Quark und Süßrahmbutter. Alkoholische Getränke aller Art, Kaffee, Limonaden und Mineralwasser mit Kohlensäure sind während des Basenfastens ebenfalls komplett vom Ernährungsplan gestrichen. Sie dürfen und sollen (z. B. Fisch) nach der Fastenkur wieder in moderaten Mengen genossen werden.

Eine strenge Form des Basenfastens ist die Wacker-Methode®, bei der auch die als neutral eingestuften Vollkornprodukte während der Basenkur entfallen. Um Nährstoffmangel vorzubeugen, werden Schüssler-Salze verabreicht.

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Wie werden basische Gerichte zubereitet?

Damit die basischen Nahrungsmittel für mehr Vitalität und Gesundheit sorgen können, müssen sie schonend zubereitet werden. Wertvolle pflanzliche Nährstoffe sollten nicht ausgewaschen, wegekocht oder durch chemische Zusätze verändert werden. Am besten bleiben die Inhalts- und Wirkstoffe erhalten, wenn alle Zutaten schnell erhitzt und dann bei mäßiger Hitze gegart werden. Braten und zu langes Kochen zerstört Geruchs-, Geschmack- und Farbstoffe. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind aber für die Gesundheit sehr wichtig. Garen in der Mikrowelle ist absolut untersagt, da die extrem hohen Temperaturen die Zellstrukturen der Lebensmittel schädigt.

Die basische Küche ist eine leichte Küche, die an die Mittelmeerkost erinnert. Obst, Gemüse, Salate, Sprossen und Kräuter, die reichlich angeboten werden, sollten immer marktfrisch sein. Die basische Küche ist also auch eine saisonale und möglichst regionale Küche. Besonders geschätzt ist übrigens die Kartoffel, die jedem Basenfaster in allen möglichen Variationen begegnen wird. Ergänzt werden die Gerichte mit wertvollen ungesättigten Fetten. Statt Salz sollen viele frische Kräuter die Speisen würzen. Nicht erwünscht sind Fertigprodukte aller Art, da die basische Ernährung möglichst frei von Zusatzstoffen sein soll.

Die überwiegend basische Ernährung ist eine abwechslungsreiche und gesunde Kost. In Ruhe verzehrt, sorgt sie für kulinarischen Genuss und körperliches Wohlgefühl. Als Basenkur bringt sie den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht. Abgeschlagenheit verschwindet, Leistungsfähigkeit kehrt zurück.