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Basenfasten nach Wacker

Das Wacker Fasten ist eine Variante des Basenfastens, für das der schwedische Ernährungswissenschaftler Carl G. Ragnar Berg mit seinen Forschungen über den Mineralstoffgehalt von Lebensmitteln den Grundstein legte. Er kam zu dem Schluss, dass eine säureüberschüssige Kost mit verschiedenen Erkrankungen zusammen hängen könnte. Im Umkehrschluss folgerte er, dass eine überwiegend basisch geprägte Ernährung Krankheiten vorbeugen und sie sogar heilen könnte.

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Ursprung der Wacker Methode

Die Wacker Methode hat ihren Ursprung im Basenfasten. Als Möglichkeit, den Körper vom Säureüberschuss zu befreien und damit auch schädliche Stoffwechselendprodukte zu eliminieren, entwickelte sich diese Methode. Sabine Wacker und ihr Ehemann Andreas modifizierten die traditionelle Methode um ein ganz entscheidendes Element: Sie entwickelten das „typgerechte“ Basenfasten, indem sie ein Basenfasten-Grundprogramm für die von ihnen definierten menschlichen Typen individuell abwandeln.

Grundsätzlich geht es beim Basenfasten darum, sich über einen begrenzten Zeitraum möglichst zu 100 % basisch zu ernähren. Eine Aufstellung gibt Auskunft darüber, welche Lebensmittel als „basisch“, „sauer“ oder „neutral“ anzusehen sind.

Die Besonderheiten des Wacker Fastens

Auch beim Basenfasten nach Wacker-Methode® soll die Ernährung aus einer 100%igen Basenkost bestehen. In der praktischen Durchführung bedeutet das einen Komplettausschluss vor allem von Fleisch und Fleischprodukten, Fisch und Schalentieren, Vollei, Käse und allen pasteurisierten Milchprodukten, Weißmehlprodukten, Süßwaren, Haushaltszucker, Hülsenfrüchten und einigen anderen Gemüsesorten, Nüssen (außer Mandeln), Senf und Essig, kohlensäurehaltigen Getränken, Limonaden, Schwarztee und Kaffee. Auch die üblicherweise als „neutral“ und damit erlaubt eingestuften Vollkornprodukte entfallen bei dieser Form des Basenfastens.

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Die verschiedenen „Typen“ nach Wacker

Die Wacker-Methode® setzt darüber hinaus auf die bereits erwähnten menschlichen „Typen“, die Sabine und Andreas Wacker unterscheiden in Powertyp, Gefühlsmensch und Nerventyp.

Der Powertyp wird als Genussmensch mit Neigung zum Übergewicht und einer allgemein robusten Gesundheit beschrieben. Dem Powertyp wird empfohlen, seine Speisen herzhaft zu würzen, Lebensmittel mit Bitterstoffen zu bevorzugen und eine intensive sportliche Betätigung anzustreben.

Der Gefühlsmensch neigt laut Wacker zu allerlei gesundheitlichen Problemen. Er sollte bei Rohkost eher Vorsicht walten lassen, seine Gerichte seiner jeweiligen Stimmung anpassen und die Bewegungseinheiten möglichst mit einem Naturerlebnis zu verbinden.

Der Nerventyp wird als stressanfällig und sensibel beschrieben. Er braucht nach diesem Konzept konkrete Vorgaben („zehn goldene Regeln des Wacker-Fastens“), er sollte auf Zitrusfrüchte verzichten und überwiegend warme Getränke wählen. Stressabbau durch Entspannungsübungen und Wellnessanwendungen sind bei diesem Typ besonders sinnvoll.

Ein Hauptunterschied in der Wacker Methode liegt auch im Einsatz der Schüssler-Salze, die je nach Typ sehr unterschiedlich gewählt werden. Die sollen sich effizienzsteigernd auf das Basenfasten auswirken.

Außerdem stehen über allem die „zehn goldenen Regeln“ des Wacker-Basenfastens:

  1. Vorsicht im Umgang mit Rohkost
  2. Essen Sie Obst und Gemüse nur bis 14 Uhr
  3. Essen Sie möglichst die letzte Mahlzeit am Abend vor 18 Uhr
  4. Bereiten Sie die Gemüse so naturbelassen wie möglich zu
  5. Essen Sie so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig
  6. Mischen Sie nicht zu viele Nahrungsmittel in einer Mahlzeit
  7. Würzen Sie nur sehr dezent
  8. Essen Sie keines der Gerichte, wenn Ihnen gerade nicht danach ist
  9. Essen Sie reifes, saisonales Obst und Gemüse im Verhältnis 20:80
  10. Kauen Sie gründlich

(aus: Wacker S., Wacker A.,: Basenfasten – die Wacker-Methode®, Trias Verlag 2011)

Umfangreiche Informationen über die 10 goldenen Regeln haben wir in dem Artikel "Grundregeln des Basenfastens nach Wacker®" für Sie aufbereitet.

Abführmaßnahmen nach Wacker

Neben der komplett basischen Ernährung und der Therapie mit Schüssler-Salzen zählen zu den Grundsätzen der Wacker-Methode® auch Abführmaßnahmen zur Darmreinigung, Bewegung und Sport, Begleitmaßnahmen wie Wasseranwendungen und Entspannungsmethoden, etwa Yoga. Erklärtes Ziel der Wacker Kur ist neben dem Entsäuern und gegebenenfalls Abnehmen auch der Einstieg in eine dauerhaft basisch geprägte Ernährung. Als ideal gilt das Verhältnis 80:20 Prozent, also zu 80 % basisch-neutral und zu 20 % sauer. Das soll den Säure-Basen-Haushalt dauerhaft stabil und den Organismus gesund halten.

Durchführbar ist das Basenfasten nach Wacker im Hotel, in Kur-und Wellnesseinrichtungen, in fachlich begleiteten Gruppen vor Ort oder – mit entsprechenden Informationen ausgestattet – auch alleine zu Hause. Wer sich erstmalig mit dem Basenfasten generell oder speziell nach dieser Methode beschäftigt, sollte ein begleitetes Wacker-Basenfasten wählen. Um das entspannende Element zu unterstützen und den Stressfaktor „Zeit“ auszuschließen, ist ein Fastenurlaub sehr geeignet für den Einstieg.