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Abführen beim Fasten

Wer einen Fastenurlaub plant, wir früher oder später mit dem Thema „Abführen“ konfrontiert. Denn egal, welche Fastenform gewählt wird: das Abführen ist ein Ritual, das unbedingt dazu gehört. Gemeint ist damit die möglichst vollständige Darmentleerung, eine Art „Großputz von innen“. Sowohl der Dickdarm als auch der Dünndarm sollte geleert werden, um dem Organismus die optimalen Bedingungen für die nachfolgende Fastenkur zu bieten. Deshalb steht die Darmentleerung zwingend zu Beginn des Fastens auf dem Plan, und zwar während der so genannten Entlastungstage. Aber auch während der Fastenperiode ist der regelmäßige Stuhlgang sehr wichtig.

Warum ist das Abführen so wichtig?

Durch unsere normale Ernährung fallen Stoffwechselendprodukte an, die mit dem Stuhl im Darm eingelagert werden. Diese Giftstoffe sollen durch das Abführen aus dem Körper entfernt werden. Es handelt sich also nicht nur um eine einfache Leerung des Darms, sondern vor allem auch um eine Reinigung von Schadstoffen. Diese würden während der Fastenkur nämlich anfangen zu gären und zu faulen, weil nicht mehr im benötigten Maße feste Nahrung nachrutscht, die den Abtransport gewährleistet. Die Folge wären unangenehme Begleiterscheinungen, beispielsweise Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel. Da aber nach wie vor – allerdings weniger – Darminhalt produziert wird, ist die Darmentleerung beim Fasten wichtig und vorgesehen, meist alle zwei Tage. Nur so ist der heilende Effekt einer (Heil-) Fastenkur gewährleistet.

Gleichzeitig wird die Darmaktivität aufrechterhalten, auch wenn in vielen Fastenkuren dem Körper keine feste Nahrung mehr zugeführt wird. Dadurch entfallen Magen-Darm-Probleme nach Ende der Fastenzeit. Ein sehr erwünschter Nebeneffekt ist zudem, dass kaum Hungergefühle entstehen, wenn der Darm gut geleert ist.

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Wie wird abgeführt ?

Es gibt im Wesentlichen zwei Methoden des Abführens: die Darmspülung und das Trinken von Abführsalzen. Während bei den Spülungen nur der Dickdarm völlig geleert wird, wird beim Salztrunk auch der Dünndarm mit leer geräumt. Dabei soll kein (dauerhafter) Durchfall erzeugt werden, sondern wirklich nur eine zügige und vollständige Leerung des Darms.

Beim Einlauf wird eine bestimmte Menge warmes Wasser mit Hilfsmittel in den Darm geleitet, was einen mechanischen Reiz auslöst und nach sehr kurzer Zeit schon den Stuhlgangreflex auslöst. Zusammen mit dem eingeleiteten Wasser wird der Stuhl aus dem Körper ausgeschwemmt. Eine besonders hygienische Form des Einlaufs ist die Colon-Hydro-Therapie, bei der ein Therapeut mit einem geschlossenen System arbeitet, das heißt das mit dem Stuhl versetzte Wasser wird durch einen Schlauch geruchsfrei wieder abgeleitet.

Das Trinken von Abführsalzen wirkt etwas zeitversetzt, aber dann sehr spontan. Eine Toilette sollte also in erreichbarer Nähe sein. Als Abführsalze bekannt sind vor allem das Glaubersalz und das Bittersalz. Das ebenfalls auf Basis von Bittersalz hergestellte F.X. Passage Salz ist geschmacklich etwas milder als die beiden anderen Produkte, die eher unangenehm schmecken. Wird das Glas in einem Zug geleert und Pfefferminztee nachgetrunken, ist es aber durchaus erträglich.

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Abführen während der Fastenkur

Im Verlauf des Fastens kann der Stuhlgang auch durch sanfte Abführmittel angeregt werden. Neben regelmäßiger Bewegung können

  • verschiedene Säfte (Pflaumensaft, Sauerkrautsaft)
  • Molke
  • Buttermilch
  • Brottrunk
  • Wasser mit Obstessig oder
  • Zitronenwasser

eingesetzt werden. Damit werden dem Körper als Nebeneffekt auch Vitamine und Mineralstoffe zugeführt. Je nach Fastenform sind auch Johannisbrotkernmehl, Leinsamen oder Flohsamen erlaubt, die mit ihren Ballaststoffen für eine gute Verdauung sorgen.

Die jeweilige Methode des Abführens variiert leicht nach der gewählten Fastenform. Auch die individuelle Konstitution des Fastenden wird dabei stets berücksichtigt. Aber die gründliche Darmentleerung ist immer ein Teil jeder Kur, der diese erst zu einem richtigen Erfolg werden lässt.