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Einlauf zum Abführen - Einstieg ins Fasten

Ein wichtiges „Startritual“ bei einer Fastenkur ist die Reinigung und vollständige Entleerung des Darms, auch als Abführen bezeichnet. Das Abführen wird gezielt herbeigeführt, und neben dem Trinken von Abführsalzen ist der Einlauf die gängigste Methode. Anerkannte Heilfastenkuren wie die Schrothkur, das Buchinger-Lützner-Fasten oder die F. X. Mayr-Kur setzen auf das effektive Verfahren. Während der ersten Fastentage, in der Entlastungsphase, erfolgt die erste gründliche Darmreinigung, weitere folgen während des eigentlichen Fastens.

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Warum Darmreinigung durch Einlauf?

Der Einlauf gilt als besonders gründliche Form der Darmreinigung, insbesondere des Enddarms. Ältere Kotreste werden ausgespült und damit auch Stoffwechselendprodukte und Giftstoffe, die oft auch als Schlacken bezeichnet werden. Sind die unerwünschten Mikroorganismen entfernt, kann sich die Darmflora regenerieren und gesund wieder aufbauen. Damit wird das Immunsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte werden angeregt – ein wichtiges Ziel der Fastenkur. Eine weitere wichtige Funktion des Einlaufs ist die mechanische Reizung der Darmwände. Sie bleiben dadurch auch während der Fastenphase „in Bewegung“ und kommen gleich wieder auf Touren, wenn wieder feste Nahrung aufgenommen wird. Nicht zuletzt trägt die Darmreinigung durch Einlauf dazu bei, aufkommende Hungergefühle während des Fastens zu minimieren und Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel zu verhindern.

Wie wird ein Einlauf gemacht?

Einläufe können relativ einfach auch zu Hause durchgeführt werden. In der Fastenkur ist aber ein Therapeut für die Durchführung verantwortlich. In bequemer Seitenlage wird ein Klistier, eine Art Schlauch mit Einführstück, in den Darm eingebracht. Um das Einführen zu erleichtern, wird Vaseline oder ein anderes Gleitmittel aufgestrichen. Der Schlauch führt zu einem Flüssigkeitsbehälter mit Hahn zum Öffnen und Schließen (Irrigator). Als Flüssigkeit für den Einlauf eignen sich lauwarmes Wasser, beruhigende Kräutertees (z. B. Kamillentee), Leinsamentee oder mit Basenpulver angereichertes Wasser. Die Flüssigkeitsmenge hängt vom Zustand des Darms ab: Ein eher verstopfter oder verkrampfter Darm wird zunächst mit einer recht kleinen Flüssigkeitsmenge von etwa 250 bis 500 ml gespült. Spätere Darmspülungen, vor allem die folgenden Einläufe während der Fastentage, können dann problemlos mit höherer Flüssigkeitsmenge (bis zu 2 Litern) durchgeführt werden.

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Bereits nach kurzer Zeit macht sich der Druck auf die Darmwände durch deutlichen Stuhldrang bemerkbar. Dann heißt es, schnell die Toilette aufzusuchen und sich zu entleeren. Ein weiterer Einlauf-Durchgang im direkten Anschluss ist dann problemlos möglich, das wird der Therapeut im Einzelfall entscheiden.

Eine sehr hygienische und angenehme Form des Einlaufs ist die Colon-Hydro-Therapie (CHT), die in manchen Fastenhäusern angeboten wird. Hier erfolgt der Einlauf über ein in sich geschlossenes System, das heißt Wasser und Stuhlreste werden direkt wieder über einen Schlauch „entsorgt“. Gleichzeitig verabreicht der Therapeut eine wohltuende Bauchmassage.

Nach dem Einlauf ist Ruhe wichtig: Eine Entspannungsphase mit Wärmflasche auf dem Bauch, eingepackt in eine kuschelige Decke, lässt Körper, Geist und Seele zur Ruhe kommen und beruhigt auch den Darm wieder auf angenehme Weise.