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Entlastungstag - klassische Vorbereitung auf das Fasten

Während einer Fastenkur muss sich der gesamte Organismus komplett umstellen, allem voran natürlich der Stoffwechsel. Die täglichen Ernährungsgewohnheiten sollten getrost vergessen werden: Denn Fasten bedeutet, in einem festgelegten Zeitraum völlig auf feste Nahrung zu verzichten. Auch Genussmittel sind nicht erlaubt. Von der Belastung durch falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten soll der Körper zunächst entlastet werden. Daher steht am Anfang einer jeden Fastenkur die Entlastungsphase mit mindestens einem Entlastungstag. Mindestens ein Entlastungstag heißt: sollen nur 3 bis 5 Fastentage folgen, reicht ein Tag zur Umstellung aus. Ist eine längere Fastenkur geplant, sind mehrere Entlastungstage nötig.

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Wozu dient der Entlastungstag?

Ein Entlastungstag ist eine Art „Übergang“ in das Fasten, ein Kompromiss zwischen der bisherigen Ernährung und dem fast kompletten Nahrungsentzug.

Die Verdauungsorgane sind an eine bestimmte Ernährung gewöhnt. Diese ist oft zu schwer, zu fett, zu salzig, zu süß und mengenmäßig zu reichlich. Dadurch entstehen Stoffwechselendprodukte, die während des Fastens abgebaut und ausgeschieden werden sollen. Das ist das eigentliche Ziel des Nahrungsverzichts, also nicht die damit einhergehende Gewichtsreduktion. Entschlacken, Entgiften, die Selbstheilungskräfte anregen und das Immunsystem stärken – damit soll sich der Körper in der Fastenphase vorrangig beschäftigen, und nicht mit energieraubender Verdauungsarbeit. Die Entlastungstage bereiten den Darm auf sanfte Weise darauf vor, dass ihm in den kommenden Tagen praktisch die Arbeit genommen wird. Ein sehr angenehmer Begleiteffekt ist, dass durch die Entlastungsphase auch das Hungergefühl unterdrückt wird. Wer ohne Entlastungstag Fasten möchte, tut sich und seinem Körper daher keinen Gefallen.

Was steht am Entlastungstag auf dem Speiseplan?

Die Nahrungsaufnahme während der Entlastungstage ist gekennzeichnet durch eine leicht verdauliche Kost. Alles, was den Verdauungstrakt stark fordert, wird vom Speiseplan gestrichen. Die Mahlzeiten werden besonders schonend zubereitet. Auch die Kalorien werden bereits deutlich zurück gefahren, oft sind nicht mehr als 600 Kilokalorien vorgesehen. Vor allem Pflanzliches kommt auf den Teller: reichlich Gemüse, Obst, Salate, dazu Reis und gekochte Kartoffeln. Auch Haferflocken, mit fettarmen Milchprodukten und frischen Früchten zu Müsli verarbeitet, sind geeignet. Dazu wenig Nüsse und Kerne, denn die bringen viel Fett mit. Fett wird generell nur in geringen Mengen und hochwertiger Qualität eingesetzt. Sehr wichtig ist das Trinken von mindestens 2, besser 3 Litern Flüssigkeit. Neben stillem Mineralwasser sind Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen erlaubt. Wenn Sie in einem Hotel Fasten, werden häufig Speisen mit hochwertigen und gesunden Zutaten aus regionaler Produktion angeboten.

Absolut „verboten“ sind alle Genussmittel, also Alkohol, Nikotin, Kaffee und Schwarztee, Süßigkeiten aller Art (auch süße Getränke wie Cola, Limonaden, Milchshakes usw.) und Weißmehlprodukte. Fleisch und Fisch sollte, wenn überhaupt, nur in sehr kleinen Mengen und gedämpft oder poschiert genossen werden – nicht in der Pfanne oder auf dem Grill gebraten.

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Was sollte am Entlastungstag noch beachtet werden?

Der Entlastungstag sollte nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele auf die Fastenkur einstimmen. Denn Fasten ist immer eine ganzheitliche Maßnahme, die auch auf die Psyche des Fastenden einwirkt. Ein wenig Bewegung, etwa ein Spaziergang in der Natur, etwas Schwimmen oder Nordic Walking – das sind geeignete Aktivitäten. Ausreichend Ruhe gehört ebenfalls dazu: einfach mal die Seele baumeln lassen, ein kleiner Mittagsschlaf, eine angenehme Wellnessmassage oder ein entspannter Saunabesuch. So fährt der gesamte Organismus herunter und spürt die „Entlastung“ dieses Tages mit allen Sinnen.

In manchen Fastenkuren ist es auch üblich, spätestens am letzten Entlastungstag bereits mit der gründlichen Darmentleerung, dem Abführen, zu beginnen. Andere bevorzugen das Abführen erst am ersten „richtigen“ Fastentag.