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Fasten und Sport

Sowohl eine Heilfastenkur als auch sportliche Betätigung ist jeweils eine Belastung für den Körper. So wundert es nicht, dass immer wieder die Frage auftaucht, ob Fasten und Sport überhaupt zusammen passen. Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Ja! Warum beide sogar ein recht gutes Gespann abgeben und was bei dieser Kombination zu beachten ist, soll nachfolgend kurz erklärt werden.

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Muskelmasse erhalten & Fett abbauen

Fasten stellt eine große Umstellung für den Körper dar. Stoffwechsel und Säure-Basen-Haushalt verändern sich grundlegend. Neben Entgiftung und Entschlackung soll in der Regel auch ein gewisser Fettabbau erreicht werden. Doch ein Hauptaspekt ist, dass durch den praktisch völligen Verzicht auf Nahrungseiweiß die Muskelmasse abgebaut wird. Hier setzt der Sport gleich doppelt an. Werden die Muskeln nämlich nicht ausreichend bewegt, wird verstärkt Muskelgewebe vernichtet, und das kann sogar gefährlich werden. Der Körper wird geschwächt, Stoffwechselgifte in zu geringem Maße abgebaut. Durch regelmäßige Bewegung wird außerdem Sauerstoff in den Körper gepumpt, der zur Fettverbrennung benötigt wird. Ein weiterer Aspekt: Der Kreislauf wird durch moderaten Sport gestützt, was vor allem zu Beginn des Fastens hilfreich ist, wenn der Organismus sich umstellen muss.

Wichtig: Beim Fasten nur moderat Sport treiben!

Natürlich heißt das nicht, dass man sich zu Höchstleistungen aufschwingen sollte. Wer bereits ein geübter Faster ist und außerdem regelmäßig Sport treibt, kann sein normales Training prinzipiell weiterführen. Generell gut geeignet während der Fastenkur sind Sportarten wie Schwimmen, langsames Joggen, Walken, Gymnastik, Skilanglauf im Winter, auch das Training im Fitness-Studio. Anfänger sind mit Nordic Walking und ausgiebigen Spaziergängen gut bedient. Auch Radfahren und zügiges Wandern sind geeignet, wenn nicht übertrieben wird. Diese Sportarten sind auch für Übergewichtige passend, denn sie schonen die Gelenke.

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Hören Sie auf Ihren Körper!

Extremsportarten wie Marathonlaufen oder gefährliche Sportarten wie Tauchen, Alpin-Ski, Klettern und Ähnliches sind hingegen tabu. Sprints, schnelle Positionswechsel, Schnellkraftübungen und sehr lange Trainingseinheiten sind zu vermeiden. Die ersten Tage sollten für jeden Teilnehmer der Fastenkur eher im Zeichen der Ruhe stehen und mit leichtem Bewegungstraining beginnen. Grundsätzlich heißt es auch: Jeder sollte sich stets an der eigenen Verfassung und der Tagesform orientieren. Denn die Intensität der Belastung variiert und kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollten auch geübte Sportler nicht ihr gewohntes Programm um jeden Preis absolvieren, sondern auf die momentanen Belastungsgrenzen achten. Dabei immer wieder Ruhephasen einlegen. Und: Je länger eine Fastenkur dauert, umso weniger intensiv sollte die sportliche Betätigung sein.

Eine schöne Möglichkeit, Fasten und Sport unter einen Hut zu bringen, ist übrigens das Fastenwandern. Hierzu gibt es deutschlandweit in den wunderschönsten Landschaften spezielle Angebote, bei denen die Tagestouren genau auf die Kondition der Fastenteilnehmer abgestimmt sind.