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Grundregeln des Basenfastens nach Wacker®

Sabine Wacker, ausgebildete Medizinerin und Heilpraktikerin, entwickelte das Basenfasten nach der Wacker-Methode® 1997 als Entlastungs-und Wellnesskur gemeinsam mit ihrem Mann Andreas, Arzt für Homöopathie. Die ursprünglich recht strenge Einteilung, Zubereitung und Verteilung der Mahlzeiten über den Tag wurde inzwischen leicht modifiziert und um den Aspekt des „Genusses“ ergänzt. Das gilt vor allem für diejenigen Menschen, die eine Basenfastenkur im Urlaub machen und nicht primär abnehmen, sondern gesund entschlacken wollen. Seit 2015 gibt es spezielle Basenfasten-Hotels, die von Sabine Wacker und ihrem Sohn Matteo geschult und zertifiziert werden.

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Die Wacker-Methode® beruht auf den zehn Wacker-Regeln zum Basenfasten. Sie stellen eine einfache Anleitung auch für denjenigen dar, der das Basenfasten unter Anleitung kennen gelernt hat und seine nächste Basenfastenkur zu Hause und nicht in einem der Basenfasten-Hotels durchführen will. Hier die Regeln kurz erklärt:

1. Vorsicht im Umgang mit Rohkost

Viele Menschen haben Probleme im Magen-Darm-Bereich, wenn sie rohes Gemüse zu sich nehmen sollen. Auch Obst wird manchmal schlecht vertragen. Das betrifft empfindliche Personen oder Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Es können Blähungen, Durchfall oder Magenschmerzen auftreten. Es gilt also, zunächst mit kleinen Portionen rohem Gemüse, Obst und Salat zu beginnen.

2. Essen Sie rohes Obst und Gemüse nur bis 14 Uhr

Es heißt, dass der Stoffwechsel Rohkost schwerer verarbeitet als gekochtes Gemüse und Obst. Damit der Magen nachts nicht kneift, sollte also die letzte rohe Mahlzeit bis 14.00 Uhr eingenommen werden.

3. Essen Sie möglichst die letzte Mahlzeit am Abend vor 18 Uhr

Je später die Abendmahlzeit, desto mehr sind Magen-Darm-Trakt und Leber auch nachts noch mit der Verdauung beschäftigt. Der Schlaf kann darunter leiden. Deshalb sollte die letzte Mahlzeit des Tages so früh wie möglich gegessen werden und so leicht wie möglich ausfallen.

4. Bereiten Sie die Gemüse so naturbelassen wie möglich zu

Knackig und mit schonenden Garmethoden wie Dünsten oder Dämpfen hergestellt sollte das Gemüse sein, dabei ohne jegliche nicht natürlichen Zusätze. So bleiben alle wichtigen Nährstoffe erhalten und es landen keine ungesunden Zusatzstoffe auf dem Teller.

5. Essen Sie so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig

Da das Sättigungsgefühl bei einer Mahlzeit erst nach etwa 20 Minuten einsetzt, hat man meist schon zu viel gegessen, wenn der Zeitpunkt erreicht ist. Deshalb die Mahlzeit nicht herunter schlingen, sondern ganz bewusst und in kleinen Happen essen. Am besten mit dem Essen aufhören, wenn man noch nicht ganz satt ist. Der Sättigungseffekt kommt nach wenigen Minuten.

6. Mischen Sie nicht zu viele Nahrungsmittel in einer Mahlzeit

Der Geschmackssinn ist überfordert, wenn zu viele Komponenten auf dem Teller liegen. Es ist nicht nötig, möglichst viele beim Basenfasten erlaubte Lebensmittel in einem Gericht zu verarbeiten. Zwei bis drei Gemüsesorten tun es mindestens ebenso gut wie viele verschiedene. Wechseln Sie statt dessen von Mahlzeit zu Mahlzeit, um Abwechslung ins Spiel zu bringen.

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7. Würzen Sie nur sehr dezent

Gewürze beeinflussen nicht nur das Geschmacksempfinden, sondern auch das Sättigungsgefühl. Statt allzu kräftige Gewürze zu nehmen ist es besser, mit Kräutern zu würzen. Die bringen zusätzlich auch noch wichtige Nährstoffe mit.

8. Essen Sie keines der Gerichte, wenn Ihnen gerade nicht danach ist

Auch die Fastengerichte sollten zum Einen nur dann gegessen werden, wenn Hunger oder zumindest Appetit darauf vorhanden ist. Zum Anderen sollten vor allem die Gemüse- und Obstsorten auf dem Teller landen, die man wirklich mag. Genuss am Essen entsteht nur, wenn zugleich Lust auf die Mahlzeit vorhanden ist.

9. Essen Sie reifes, saisonales Obst und Gemüse im Verhältnis 20:80

Auf den Stoffwechsel wirken nur reifes Gemüse und Obst basisch. Deshalb sollte beides immer im vollen Reifezustand verwendet werden. Gleichzeitig ist es dann auch schonender für den Verdauungstrakt. Der Obstanteil sollte nicht höher als 20 % im Vergleich zum Gemüseanteil ausfallen. Wer empfindlich auf Obst reagiert, kann das Obst auch garen.

10. Kauen Sie gründlich

Jeden Bissen gründlich zu kauen, ist eine besondere Herausforderung. Es ist aber wichtig für eine gute und reibungslose Verdauung. Außerdem macht langes Kauen auch schneller satt. Für Anfänger gilt: 20-30 Mal kauen, Fortgeschrittene schaffen sogar 60-80 Mal.

Tipps und weiterführende Infos

Alles sonst noch Wissenswerte zum Basenfasten nach der Wacker-Methode® wird unter www.basenfasten.de erläutert. Und wer einige Anregungen für leckere basische Mahlzeiten braucht, findet sie im Anschluss an das Interview mit Sabine Wacker - siehe unten. Sogar ein 4-Gänge-Menü, bei dem auch Gäste nichts vermissen werden, ist dort beschrieben. Es gibt zudem einen Vorgeschmack darauf, was den Gast erwartet, der seine Basenfastenkur im Hotel durchführt. Mehr zum Themen Basenfasten-Hotels erzählt Sabine Wacker in einem Interview, das unter www.brigitte.de nachzulesen ist.