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Aufbautage als Abschluss des Fastens

Eine Fastenkur ist nicht beendet, wenn die eigentliche Fastenzeit vorüber ist. Nach der Zeit der Enthaltsamkeit folgt nämlich die anschließende Phase des Nahrungsaufbaus, die die Verdauungsorgane wieder an ihre gewohnte Tätigkeit heranführen soll. Darum kann man also mit Fug und Recht sagen: Die Aufbautage am Fastenende sind der sehr wichtige zweite Teil des Heilfastens. Die Aufbautage verlangen ein wenig Disziplin und Geduld, aber wer sie bewusst und „richtig“ durchläuft, sichert damit den Erfolg des Fastens.

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Wieso braucht man Aufbautage?

Wie der Name schon nahe legt: Die Aufbautage bauen den Magen-Darm-Trakt wieder auf, nachdem er seine Tätigkeit während des Fastens weitgehend eingestellt hatte. Es müssen wieder Verdauungssäfte hergestellt und die Darmbewegungen, die Peristaltik, angeregt werden. Je länger die Verdauungsorgane sozusagen „im Urlaub“ waren, desto mehr Zeit benötigen sie, um wieder richtig in Schwung zu kommen. Man sagt: Anzahl der Fastentage geteilt durch 3 ergibt die optimal Anzahl an Aufbautagen. Minimum sind jedoch 2 bis 3 Tage, auch bei einer nur kurzen Fastenzeit von etwa 5 Tagen. Wer 15 Tage fastet, muss sich auf mindestens 5 Tage Nahrungsaufbau vorbreiten. Jeder kann natürlich persönlich entscheiden, ob noch 1 oder 2 zusätzliche Tage angehängt werden sollen.

Welche Gefahren lauern bei zu schnellem Nahrungsaufbau?

Was passiert, wenn die Aufbautage nicht eingehalten werden, ist Folgendes: Der Verdauungstrakt reagiert überfordert, der Stoffwechsel ist noch nicht wieder auf schwere Kost vorbereitet und reagiert „sauer“. Es kommt zu unangenehmen Beschwerden. Magendrücken, Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen, Kreislaufprobleme, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit können auftreten. Das Gewicht kann nach oben schnellen.

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Empfohlene Speisen während der Aufbautage

All das kann vermieden werden, wenn ausreichend viele Aufbautage den Organismus wieder schonend auf den Alltag vorbereiten, aus dem die Fastenkur ihn entführt hat. „Fastenbrechen“ heißt die kleine gemeinsame Zeremonie, die nach den eigentlichen Fastentagen etwas ganz Besonderes darstellt: Meist wird als erste feste Nahrung ein gedünsteter Apfel serviert und ganz langsam verzehrt. Es folgen Tage mit leichter vegetarischer Kost, mit reichlich Gemüse, Reis, Kartoffeln, Quark, leicht verdaulichem Brot. Erst nach einigen Tagen sollte mageres Fleisch und Käse folgen. Alles schwer Verdauliche (Fettes, stark Gewürztes, Gebratenes, Hülsenfrüchte, Fertiggerichte) sowie Genussmittel bleiben tabu. Reichlich trinken, alles gut kauen, langsam essen und beim ersten Sättigungsgefühl aufhören – dann wird der Darm bald wieder seine Arbeit aufnehmen, der Magen die Nahrung akzeptieren und die Fastenzeit ist endgültig beendet.